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Schönes, üppiges Haar – wer möchte dies nicht sein Eigen nennen. Umgekehrt: Lichter werdendes Kopfhaar beziehungsweise Haarausfall führt bei den meisten Menschen zu einem negativen Selbstwertgefühl. Viele fürchten einen Verlust ihrer Attraktivität – damit auch Probleme bei Partnerwahl und beruflichem Fortkommen. Wer nicht mehr als ca. hundert Haare pro Tag verliert, der braucht sich keine großen Sorgen um seine Haarpracht zu machen. Mit diesem Wert liegt er durchaus im normalen Bereich, wenn er zu den Menschen mit mindestens ca. 90.000 und höchstens 150.000 Kopfhaaren gehört. Von klinischem Haarausfall (Alopezie) wird ausgegangen, wenn nachrückende Haare den Haarschwund nicht mehr auszugleichen vermögen und folglich die Haarpracht sich immer weiter lichtet. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa jeder zweite Mann und jede fünfte Frau in Deutschland unter androgenetischer Alopezie leiden. Wer möchte sich tatenlos damit abfinden, wenn es doch Möglichkeiten gibt, dem Haarausfall wirkungsvoll entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang wird immer wieder auf Minoxidil verwiesen.

Was ist Minoxidil?

Der Wirkstoff Minoxidil gilt als „Geheimwaffe“ bei der Bekämpfung von Haarausfall: In Expertenkreisen gilt Minoxidil inzwischen sogar als einziges wirkungsvolles Mittel – und dies ohne gravierende Nebenwirkungen. Zuerst bei der Behandlung von Blutdruck erfolgreich, gewann der Stoff eher zufällig seine heutige Bedeutung als Haarwuchsmittel: In den 1970er Jahren bemerkten Bluthochdruckpatienten, dass sich – gewissermaßen als Nebenwirkung – nach Einnahme ihrer Arznei vermehrter Haarwuchs einstellte. Dies war die Geburtsstunde des Haarwuchsmittels Minoxidil. Nach intensiver Forschung hat sich Minoxidil heute als Wirkstoff bei der Behandlung genetisch bedingten Haarausfalls etabliert. Weltweit nutzen heute Millionen von Patienten Produkte mit dem Wirkstoff Minoxidil. Während Minoxidil bei der Behandlung von Bluthochdruck oral verabreicht wird, gelangt der Wirkstoff beim Einsatz gegen Haarausfall via Schaum oder Lösung unmittelbar auf die Kopfhaut. Die Lösungen beinhalten Minoxidil zu zwei Prozent (Frauen) und fünf Prozent (Männer). Die Präparate sollen zweimal täglich auf den betroffenen Arealen der Kopfhaut zum Einsatz kommen. Das Mittel ist also nicht nur für Männer geeignet – auch Frauen können von den positiven Eigenschaften des Wirkstoffs Minoxidil profitieren. Egal ob Mann oder Frau – Minoxidil findet immer mehr Anhänger. Dies ist nicht verwunderlich, wächst doch weltweit der Kreis jener Menschen, die ihrem Haarausfall nicht einfach tatenlos zusehen wollen und nach einer geeigneten Lösung suchen. Eine Frage in diesem Zusammenhang ist auch, ob Minoxidil nicht gleich bestimmte aufwendige und teilweise schwerwiegende Eingriffe, zum Beispiel Haartransplantationen, wirkungsvoll ersetzen kann. Gelegentlich versuchen junge Männer via Minoxidil Ihren Bartwuchs anzukurbeln. Dabei ist zu beachten, dass eine solche Anwendung außerhalb der Zulassung erfolgt.

Wie wirkt Minoxidil? 

Der Wirkstoff trägt zur Erweiterung der Blutgefäße bei – hervorgerufen durch eine Erschlaffung der glatten Muskulatur derselben. Dies lässt den Schluss zu, dass es zu einer Erweiterung der Kapillaren in der Kopfhaut kommt. Demnach liegt die Vermutung nicht fern, dass Minoxidil auf diese Weise zu einer Verbesserung der Nährstoffversorgung an den Haarwurzeln beiträgt und in der Folge dem Haarausfall den Garaus macht und gleichzeitig Haarneuwuchs fördert. Darüber hinaus kann Minoxidil die Ruhephase im Haarzyklus, die sogenannte Telogenphase, verkürzen. So gelangt das Haar auf schnellerem Wege in die Wachstumsphase – der Haarwuchs wird angeregt. Der exakte Wirkungsmechanismus von Minoxidil im Kontext mit Haarneuwuchs bedarf bis heute einer restlosen Klärung. Als besonders wirksam hat sich Minoxidil in der Gruppe der 18- bis 49jährigen Männer erwiesen, deren kahle Kopfhautfläche ca. drei bis zehn Zentimeter beträgt. Bei diesem Personenkreis besteht die größte Wahrscheinlichkeit in puncto Stabilisierung einer anlagenbedingten Alopezie. Berichten zufolge ist davon auszugehen, dass etwa bis 80 Prozent der Anwender dieser Altersgruppe mit einem erfolgreichen Stopp ihres Haarausfalls rechnen können. Auch Frauen können vom Wirkstoff Minoxidil profitieren: Minoxidil kann beim weiblichen Geschlecht der anlagenbedingten diffusen Kopfhaarverdünnung entgegenwirken und zur Verhinderung von Glatzenbildung führen.

Wann können Ergebnisse mit Minoxidil verzeichnet werden?

Bereits nach wenigen Wochen könne erste Ergebnisse auftreten. In vielen Fällen kommt es jedoch erst nach etwa 3 Monaten regelmäßigen Auftragens zu einer positiven Veränderung. Nach diesem Zeitraum ist das neue Haarwachstum deutlich sicht- und spürbar.
Der maximale Effekt stellt sich jedoch erst nach etwa einem Jahr ein. Geduld ist also bei der Behandlung mit Minoxidil gefragt. Wird Minoxidil abgesetzt, ist mit wieder fortschreitendem Haarausfall zu rechnen.

Gibt es Studien die die Wirksamkeit von Minoxidil belegen?

Keine Frage: Diverse Studien bestätigen die Wirksamkeit von Minoxidil – allen voran die Studie von REGAINE. Bei den Studien handelt es sich zum einen um kleinere Studien, welche nicht selten direkt von den Herstellern oder einem Unternehmensverbund in Auftrag gegeben werden. Zum anderen handelt es sich um Tests und Praxisberichte – hier wird eine große Anzahl verschiedener Mittel und Wirkstoffe ergebnisoffen erprobt. Besonders zu erwähnen sind – neben der Studie von REGAINE – eine umfangreichere Studie der Stiftung Warentest genauso wie eine US-amerikanische Studie inklusive 27 medizinischen Zentren. So setzt beispielsweise die Klinik für Dermatologie der Charité Berlin den Wirkstoff Minoxidil zwecks effektiver Bekämpfung von Haarausfall ein.

Bei der Regaine-Studie – durchgeführt von einem US-Forschungsteam (Leitung Dr. Olsen) – wurden 352 männliche Patienten sechzehn Wochen untersucht. Bei den Tests kam zum einen der REGAINE MÄNNER Schaum zum Einsatz, welcher fünf Prozent des Wirkstoffs Minoxidil enthielt, zum anderen ein wirkstofffreies Kontrollmittel als Vergleichsprodukt. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Nach zwölf Wochen betrug die Zunahme der Haaranzahl bei der REGAINE Männer-Gruppe schon das Vierfache im Vergleich zur Placebo-Gruppe. So verwundert es nicht, dass REGAINE MÄNNER als Nr. 1 bei der Bekämpfung erblich bedingten Haarausfalls gilt.

Im Rahmen des Tests der Stiftung Warentest waren es insbesondere frei verkäufliche Haarwuchsmittel, welche in puncto Wirksamkeit untersucht wurden. „Lediglich die Mittel mit Minoxidil halten dem Ansatz nach, was sie versprechen.“ Das Ergebnis scheint eindeutig, wenn auch keines der Haarwuchsmittel ohne Einschränkung als empfehlenswert erscheint. Die erwähnte klinische Studie in den USA, bei welcher 27 medizinische Zentren beteiligt waren, zeigte sich, dass Minoxidil bei Männern und Frauen gleichermaßen wirkt. Getestet wurde Minoxidil u.a. bei Männern mit zunehmender Glatzenbildung – insgesamt waren es 2.300 Personen. Nach einem Jahr zeigte sich, dass bei 48 Prozent der Anwender wieder dichter Haarwuchs eintrat, während bei 36 Prozent der Teilnehmer eine minimale Zunahme zu beobachten war. Demgegenüber befanden nur 16 Prozent keinerlei Verbesserung. Im Ergebnis begünstigt Minoxidil also das Haarwachstum. Bemerkenswert ist, dass Frauen noch mehr als Männer von Minoxidil profitieren. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Frauen bei Verwendung von Minoxidil sich weniger Sorgen um eine Glatze machen müssen als ihre männlichen Pendants. Egal ob Mann oder Frau – bei Verzicht auf das Haarwuchsmittel Minoxidil setzt der Haarausfall erneut ein.

Welche Erfahrungen gibt es zu Minoxidil?

Laut unseren ausführlichen Recherchen im Internet gibt es zum Großteil nur postive Erfahrungen zur Wirkung von Minoxidil. Es wird behauptet, dass es in manchen Fällen mehrere Monate gedauert hat bis Ergebnisse sichtbar wurden, doch dann konnten sich die Ergebnisse sehen lassen.

Sind Nebenwirkungen von Minoxidil bekannt? 

Ja, es gibt gewisse Nebenwirkungen, welche allerdings nicht als gravierend zu betrachten sind: Juckreiz auf der Kopfhaut gilt als die am meisten auftretende Nebenwirkung. Verantwortlich dafür ist der Alkohol, welcher in der verwendeten Lösung enthalten ist und ein Austrocknen der Kopfhaut befördert. In der Folge kann es zu Schuppenbildung kommen. Es sind aber auch Fälle bekannt, in denen es zu Hautrötungen und zur Bildung von geringer Akne auf der Kopfhaut kam.
Manchmal stellt sich zu Beginn der Behandlung auch verstärkter Haarausfall ein. Dies sollte allerdings nicht per se als schlechtes Zeichen gedeutet werden. Ganz im Gegenteil: Langfristig ergibt sich dadurch die Möglichkeit, dass die Haare um einiges kräftiger nachwachsen können.
Die genannten Nebenwirkungen treten allerdings nur bei äußerlicher Anwendung von Minoxidil auf. Beim Auftreten schwerer Hautreaktionen ist eine Absetzung des Medikaments angezeigt.

Zu den seltenen Nebenwirkungen zählen Herzrasen, Schwindel, Salz-und Wasseransammlung im Körper, Angina pectoris-Auslösung sowie deren Verstärkung und niedriger Blutdruck.

Die Verwendung von Minoxidil in größeren Mengen kann zu niedrigem Blutdruck, aber auch zu Kopfschmerzen und Herzrasen führen. Auch bei einer Überempfindlichkeit gegen Minoxidil sollte selbstverständlich dessen Anwendung unterbleiben.
Bei der Behandlung von genetisch bedingtem Haarausfall ist vom Einsatz des Wirkstoffs Minoxidil abzusehen, wenn es zu plötzlichem beziehungsweise ungleichmäßigem Haarausfall sowie Haarausfall im Schläfenbereich kommt. Von einer parallelen Anwendung weiterer Arzneimittel auf der Kopfhaut sollte abgesehen werden.

Wie wird Minoxidil angewendet?

Zweimal täglich sollte die Anwendung erfolgen. Dabei sollte unbedingt auf eine regelmäßige Durchführung der Prozedur geachtet werden. In bestimmten Fällen kann Minoxidil bei Frauen zu stark wirken. Dann empfiehlt es sich, die Behandlung etwas zu reduzieren – also die Behandlung statt zweimal täglich auf lediglich einmal pro Tag zu reduzieren. In der Folge kommt es zu einem geringeren Fortschreiten des Haarwuchses. Minoxidil lässt sich nicht in Wasser lösen. Folglich ist vielen Tinkturen ein relativ hoher Anteil Alkohol immanent. Bei einigen Anwendern zieht dieser eine Reizung der Kopfhaut nach sich. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Haarwuchsmittel mit einem Minimum an Alkohol zu präferieren.

Minoxidil 5% oder Minoxidil 2%?

Das Produkt von Regaine für Männer hat 5% Minoxidil-Anteil und das für Frauen hat 2% Minoxidil-Anteil.

Benötigt man für den Kauf von Minoxidil ein Rezept?

Die auf der Kopfhaut anzuwendenden Medikamente mit dem Wirkstoff Minoxidil, also Lösungen und Schäume, sind rezeptfrei. Auch den Marktführer REGAINE gibt es rezeptfrei zu kaufen.

Wo kann man Minoxidil kaufen?

Der Wirkstoff Minoxidil wird in verschieden Online-Apotheken und auch auf Amazon angeboten. Es gibt mehere Produkte die Minoxidil enthalten.

Der Marktfüher in diesem Bereich ist jedoch die Marke Regaine. Der Haarwuchsschaum von Regaine ist unter anderem laut unseren Recherchen Bestseller auf Amazon in der Katergorie „Anti-Haaraufall“.

Minoxidil gibt es in verschiedenen Formen:

  • Minoxidil Shampoo
  • Minoxidil Schaum
  • Minoxidil Tabletten

Gibt es Minoxidil in der Apotheke?

Ja, unter anderem in verschiedenen Online-Apotheken.

Ist Minoxidil auch für Frauen geeignet?

Ganz klar, ja. Es gibt für Frauen ein eigenes Produkt, bei dem der Minoxidil-Anteil geringer ist.

 

Minoxidil

ab 49€
9.3

Wirkung

9.8/10

Preis

9.0/10

Anwendung

9.0/10

Inhaltsstoffe

9.5/10